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Jusos sehen Regierung bei Flüchtlingen in der Pflicht

17. Februar 2011 0 Kommentare

Der Juso Unterbezirk Aurich fordert die Bundesregierung auf, Flüchtlinge aus Nordafrika aufzunehmen und ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Beim Treffen der EU-Innenminister in der nächsten Woche müssen aus Berlin konkrete Hilfszusagen gemacht werden. Die Solidarität mit Hilfesuchenden und der Schutz der Menschenrechte dürfen nicht an europäischen Landesgrenzen enden. Eine menschenwürdige Behandlung der Flüchtlinge muss, nach Ansicht der Jungsozialisten, gesichert sein.

Sie sind der Meinung, dass die EU eine Entwicklungspolitik betreiben muss, die Fluchtgründe bekämpft. Wichtige Schritte sind die Verankerung sozialer und ökologischer Standards weltweit, Investitionen in die Daseinsvorsorge und wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel und die Zerstörung natürlicher Lebensgrundlagen. Kriegsschiffe der Frontex lösen hingegen keine Probleme. „Wir Jusos fordern die Festung Europa auf, sich zu öffnen und die Menschenrechte für alle Nationalitäten zu wahren und dort wo es nötig ist Entwicklungshilfe zu leisten.“, so abschließend Vorsitzender Timo Mehlmann.


AußenpolitikEuropaMenschenrechte

 

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